Fußbäder bieten gerade älteren Menschen eine wohltuende Möglichkeit, ihre Füße zu pflegen und zu entspannen. Besonders Senioren profitieren von den Vorteilen des regelmäßigen Fußbads: Es fördert die Durchblutung, lindert Schmerzen und unterstützt die Gesundheit der Füße. In diesem Artikel erfahren Sie alles rund um Fußbäder für Senioren, wie sie sich selbst ein Fußbad herstellen können und welche Produkte sich für die Fußpflege im Alter eignen.
Vorteile eines Fußbads für ältere Menschen
Ein Fußbad ist für Senioren mehr als nur eine entspannende Anwendung. Regelmäßige Fußbäder fördern die Durchblutung, was besonders für Menschen im fortgeschrittenen Alter wichtig ist, da die Blutzirkulation oft langsamer wird. Ein warmes Fußbad zwischen 36 und 38 Grad Celsius entspannt die Muskulatur und kann sogar Beschwerden wie Gelenkschmerzen lindern. Zudem hilft es, verhornte Haut aufzuweichen und eine gründliche Fußreinigung zu ermöglichen, was besonders bei Neigung zu Hornhautbildung und Fußpilz wichtig ist.
Geräte-Empfehlungen für Fußbäder
Für Senioren sind Fußbadgeräte mit einfacher Bedienung und Komfortfunktionen eine gute Wahl:
Fußpflege im Alter: Tipps zur Reinigung und Vorbereitung
Die Pflege und Reinigung der Füße ist im Alter besonders wichtig. Durch das Fußbad weichen Hornhautschichten auf und können anschließend mit einem Hornhauthobel oder Bimsstein entfernt werden. Nach dem Bad ist es ratsam, die Füße sorgfältig abzutrocknen, vor allem zwischen den Zehen, um Fußpilz vorzubeugen. Die Haut der Füße neigt im Alter dazu, trockener zu werden, weshalb das Eincremen nach dem Bad ebenfalls empfehlenswert ist.
Fußbad selber machen: So geht’s – Schritt-für-Schritt zur idealen Fußpflege:
- Füllen Sie eine Wanne oder ein Fußbadgerät mit warmem Wasser.
- Optional ein ätherisches Öl (z. B. Lavendel oder Rosmarin) oder Apfelessig hinzufügen – letzterer wirkt desinfizierend und beugt Fußpilz vor.
- Füße für etwa 10 bis 15 Minuten im Bad entspannen.
- Nach dem Bad die Füße gründlich abtrocknen und verhornten Hautschichten sanft entfernen.
- Fußcreme auftragen, um die Haut geschmeidig zu halten.
Vorteile von Apfelessig und ätherischen Ölen: Apfelessig wirkt antibakteriell und pilzhemmend, während ätherische Öle die Entspannung fördern und dem Fußbad eine angenehme Duftnote verleihen.
Fußpflege-Produkte für Zuhause
Neben dem eigentlichen Fußbad gibt es zahlreiche Produkte zur ergänzenden Pflege:
Elektrische Hornhautentferner – Sie erleichtern das Entfernen verhornter Haut und machen die Füße glatter.
Feuchtigkeitscremes und Pflegebalsam – Die richtige Pflegecreme sorgt für eine weiche und geschmeidige Haut nach dem Fußbad.
Temperatur und Dauer eines Fußbades
Die richtige Temperatur und Dauer sind wichtig. Für ältere Menschen wird ein warmes Fußbad zwischen 36 und 38 Grad Celsius empfohlen. Ein Fußbad von etwa 10 bis 20 Minuten reicht in der Regel aus, um eine wohltuende Wirkung zu erzielen, ohne die Haut unnötig aufzuweichen.
Ein kühles Fußbad kann hingegen an heißen Sommertagen oder zur Erfrischung angewendet werden. Es hilft, die Blutzirkulation anzuregen und bringt Erfrischung. Achten Sie jedoch darauf, die Füße nicht länger als 10 Minuten in kaltem Wasser zu belassen, um eine Unterkühlung zu vermeiden.
Fußbad vor der Pediküre
Ein Fußbad sollte i.d.R. vor der Pediküre erfolgen. Die Haut wird weicher, wodurch sich Nagelhaut und Hornhaut leichter entfernen lassen. Durch die Entspannung der Fußmuskulatur fällt auch das Schneiden der Nägel leichter. Ein Fußbad ist somit ein guter Ausgangspunkt für eine gründliche Pediküre und schützt die Füße im Alter vor verschiedenen Beschwerden.
Wärmendes Fußbad für den Winter
In der kalten Jahreszeit sorgt ein wärmendes Fußbad für Wohlbefinden und wirkt gegen kalte Füße. Ein solcher Einsatz im Winter ist gerade für ältere Menschen wertvoll, da es die Durchblutung der Füße fördert und das Immunsystem unterstützt. Zusätzlich kann man einen Löffel Senfmehl in das Fußbad geben, um die Wärmeentwicklung zu verstärken und die Durchblutung noch intensiver anzuregen.
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